Manifesto
Meine Praxis ist eine Erforschung von Licht und Schatten als Zustand.
Ich arbeite mit der Natur – Blumen, Bäume, Jahreszeiten, aber für mich ist das kein Thema, sondern eine Sprache.
Ich interessiere mich für die Schönheit im Schatten, den Wert der dunklen Seite, Momente, in denen das Licht nicht dominiert, sondern mit der Dunkelheit koexistiert.
Ich stelle mir Harmonie als eine Spannung von Flecken, Farben und Stille vor.
Was kommt als Nächstes?
Ich bewege mich in Richtung einer emotionalen Geste, nicht akademischer Perfektion.
Es geht mir um die innere Landschaft und die Akzeptanz der Dunkelheit. Das Gefühl des Augenblicks, Risse, Unvollkommenheit.
Parallel dazu habe ich figurative Kompositionen – ich erforsche Erotik, Emotionen, Grenzen und Begierde...
Das heißt, es soll nicht um „schön“, sondern um „Gefühl“ (Empfindung, Sinnlichkeit), emotional-psychologisch, nervös, moderner Impressionismus gehen.
Ich arbeite mit dem Moment zwischen Emotion und Bewusstsein.
Ich interessiere mich dafür, was noch kein Gedanke geworden ist.
Demnächst ...